Seiten

Dienstag, 26. Juli 2011

So...

.... fühle ich mich heute!

Das Wetter ist absolut nicht meins. Erst lau und bedeckt, das war gestern, das ging ja noch. Da haben wir im Garten gespielt, die Regenhose bis unter´s Kinn gezogen, im Sandkasten gegraben und es war sehr entspannt. Und dann das....
Da stehe ich auf, es schüttelt mich. Mir ist eisekalt und es regnet. An sich ist das nicht sooo schlimm, aber diese kalten Füße schon beim Aufstehen, das heißt nix besonders gutes.
Nach den ersten Schritten in Richtung Küche fangen dann die Kopfschmerzen an und ich merke, dass ich leichte Halsschmerzen habe und meine Nase doch eher verstopft als frei ist.
Mein Gedanke: SCHEISS TAG!
Und so war es auch. Es lief alles schief und die Kinder haben sich nur gestritten. Die Große will den Ton angeben, die Kleine meint, sie wäre auch schon groß und der jüngste schnappt sich in jeder freien Minute etwas, was er dann voll Lust zerstören kann. Welches dann zur Folge hat, dass das Geschrei der Mädels noch lauter und schriller wird. Danke dafür.
Gut, ich habe auch versucht, die einzelnen Belange zu befriedigen und zwar mit Malen und CD hören und Lego und Playmobil spielen und dann hab ich auch extra noch Seelentröster Pommes mit Fischstäbchen gemacht. 
Zugegeben, da war dann für eine kleine, kleine feine Zeit alles seelig.
Doch es sollte dann doch noch etwas unruhiger werden.
Mittlere Maus machte einen Mittagsschlaf, sehr liebes Kind, und die Große beschäftigte sich ein paar Minuten mit unserem Prinzen, Mutti brauchte kurz eine Verschnaufpause... Gaaaanz liebe Kinder.
Dann legte sich Mini ins Bettchen und döste so vor sich hin, stand auf, schrie die sonst so geliebte Banane lauthals an und verlangte nach einer kleinen Milch. Okay, mach ich mal. Kein Problem!
Die Milch wurde genüßlich geschlabbert und in ungefähr 2,7 Sekunden nach Leerung der Flasche im hohen Bogen wieder ausgespuckt!
Nicht die Milch war das Unangenehme, es waren die anverdauten POMMES.
Auch dafür bedanke ich mich heute ganz brav.
Nach diesem ganzen Durcheinander kam dann endlich mein Göga und
gab mir etwas frei! DAAAANKE!
Ich fuhr zu einem Ort, an dem ich noch etwas sehr wichitges vorhatte.
Ich wollte nach wochenlanger Ungewissheit meine für mich beste Freundin, 
eine die ich mir immer schon gewünscht und eigentlich auch gefunden hatte,
zu einem Gespräch treffen.
Ich vermisse sie so sehr und ihr Platz in meinem Leben ist so unendlich leer.
Sie war jedoch leider nicht da. 
Wieder ein dickes DANKE und das Gefühl:
ES IST EIN SCHEISSTAG!
Zuletzt bin ich noch kurz in die Stadtbücherei gefahren,
ausgeliehene Bücher zurückbringen und einen Plausch halten.

DAS TAT GUT! DANKE!

Fazit: Es sind die nicht immer so wichtig erscheinenden Dinge, die mich in tiefster Bestürzung und starker Einengung erfeuen können.
Nach diesem Durchatmen, konnte ich endlich wieder die Stimmen meiner Kinder und das Lachen meines Kleinsten als Balsam und Gutes am heutigen Tag empfinden. DANKE.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen